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Selbstausschluss bei Internet-Spielhallen korrekt anwenden und einleiten: Der vollständige Leitfaden

Online-Gaming ermöglicht Vergnügen und Aufregung, kann aber für einige Personen zu ernsthaften Problemen hinführen. Wenn Sie feststellen, dass das Spielverhalten unkontrollierbar wird, sollte verstehen, wie man online casinos kann, um sich selbst zu schützen. Dieser detaillierte Ratgeber erläutert die wesentlichen Punkte des Selbstausschlusses, von den rechtlichen Grundlagen über die praktische Durchführung bis hin zu alternativen Schutzoptionen. Sie lernen, welche Optionen für Sie verfügbar sind, wie Sie den Ablauf Schritt für Schritt durchlaufen und welche Hilfsangebote es gibt, damit Sie die Kontrolle über Ihr Spielverhalten wiederherstellen können.

Was ist der Selbstausschluss bei Online Casinos und wie arbeitet er?

Der Selbstausschluss ist eine präventive Maßnahme, die es Spielern ermöglicht, sich freiwillig für einen festgelegten Zeitraum oder dauerhaft vom Glücksspiel auszuschließen. Wer die Entscheidung trifft, online casinos zu wollen, signalisiert damit Verantwortungsbewusstsein und den Willen zur Selbstkontrolle über das persönliche Spielverhalten. Diese Schutzmaßnahme wurde konzipiert, um gefährdete Personen vor den negativen Folgen übermäßigen Glücksspiels zu schützen. Der Prozess verhindert während der festgelegten Sperrfrist den Zugriff auf Spielkonten und damit jegliche Möglichkeit, Geld einzusetzen oder neue Konten zu eröffnen.

Die Funktionsweise des Selbstausschlusses basiert auf verschiedenen technischen und organisatorischen Maßnahmen der Casino-Betreiber. Nach Aktivierung werden bestehende Konten sofort gesperrt und Zugriffsversuche blockiert, während gleichzeitig die persönlichen Daten in eine Sperrdatenbank eingetragen werden. Viele Plattformen bieten unterschiedliche Zeiträume an – von 24 Stunden über mehrere Monate bis hin zur permanenten Sperrung. Wer sich entscheidet, online casinos zu können, sollte wissen, dass während der Sperrfrist keine Auszahlungen möglich sind und bestehende Boni verfallen. Die meisten seriösen Anbieter unterstützen diesen Prozess aktiv und bieten zusätzliche Beratungsressourcen an.

In Deutschland unterliegt der Selbstausschluss strikten rechtlichen Bestimmungen durch den Glücksspielstaatsvertrag und die Regulierungsbehörden der Bundesländer. Lizenzierte Anbieter sind gesetzlich dazu verpflichtet, diese Sicherheitsmaßnahme anzubieten und die Sperrwünsche zuverlässig durchzuführen. Besonders wichtig ist dabei die OASIS-Sperrdatei, ein bundesweites System, das Spieler über alle teilnehmenden Plattformen hinweg ausschließt. Betroffene, die online casinos möchten, profitieren von zentralen Lösung, da sie nicht jeden Anbieter einzeln kontaktieren müssen. Die Mindestdauer beträgt in der Regel drei Monate, wobei eine frühe Beendigung absichtlich verkompliziert wird, um impulsive Entscheidungen zu verhindern.

Detaillierte Anleitung: So beantragen Sie den Selbstausschluss wirksam

Der Prozess, um online casinos zu können, gliedert sich in verschiedene strukturierte Schritte, die Sie systematisch durchlaufen sollten. Anfangs ist es wichtig, sich über die verschiedenen verfügbaren Sperrmöglichkeiten zu informieren und die für Ihre Situation geeignete Option auszuwählen. Halten Sie fest Ihre Entscheidung in schriftlicher Form und bewahren Sie alle Bestätigungen gewissenhaft auf, um später belegen zu können, dass Sie die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet haben. Die meisten Anbieter bieten mehrere Kontaktwege an, wobei der schriftliche Weg per E-Mail oder Online-Formular am sichersten ist.

Nach der Antragstellung erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden eine Bestätigung über die Aktivierung Ihrer Sperre. Während dieser Übergangszeit sollten Sie besonders wachsam sein und alle Casino-Apps von Ihren Geräten entfernen. Vermerken Sie das Sperrungsdatum und die vereinbarte Dauer, damit Sie informiert bleiben. Bei Problemen oder Verzögerungen wenden Sie sich unverzüglich an den Kundendienst oder die verantwortliche Glücksspielbehörde, um zu gewährleisten, dass Ihre Sperre korrekt implementiert wurde und Sie den gewünschten Schutz erhalten.

Selbstausschluss direkt beim Casino anfordern

Die direkteste Methode ist, wenn Sie online casinos möchten, die Kommunikation mit dem jeweiligen Online-Casino über seine offiziellen Kanäle. Melden Sie sich in Ihr Spielerkonto ein und suchen Sie im Navigationsbereich nach Optionen wie «Verantwortungsvolles Spielen», «Spielerschutz» oder «Limits setzen». Die meisten vertrauenswürdigen Anbieter haben dort einen speziellen Bereich für Selbstausschluss erstellt. Vervollständigen Sie das bereitgestellte Formular komplett aus und teilen Sie mit, für welchen Zeitraum Sie gesperrt werden möchten. Als Alternative können Sie den Kundenservice per E-Mail erreichen und Ihren Wunsch nach Selbstausschluss deutlich ausdrücken, wobei Sie Ihre Kontonummer und persönlichen Informationen angeben sollten.

Seriöse Casinos setzen Ihre Sperre unverzüglich um und senden Ihnen eine schriftliche Bestätigung per E-Mail zu. Achten Sie darauf, dass in der Bestätigung der genaue Sperrzeitraum, das Startdatum und eventuelle Bedingungen für eine vorzeitige Aufhebung klar aufgeführt sind. Während der Sperrfrist dürfen Sie sich nicht mehr einloggen, keine Einzahlungen tätigen und erhalten auch keine Werbematerialien mehr vom Casino. Bewahren Sie die Bestätigungsmail sorgfältig auf, da sie als Nachweis dient, falls es zu Unstimmigkeiten kommen sollte oder Sie später nachweisen müssen, dass Sie rechtzeitig Schutzmaßnahmen ergriffen haben.

OASIS-Sperrsystem in Deutschland nutzen

Das OASIS-Sperrsystem (Online-Auskunftssystem für Spielhallensperren) stellt eine zentrale Lösung dar, wenn Sie online casinos wollen, und bietet deutschlandweiten Schutz. Dieses System ermöglicht eine übergreifende Sperre für alle in Deutschland zugelassenen Online-Casinos und terrestrischen Spielbanken gleichzeitig. Um sich über OASIS zu sperren, können Sie sich direkt an eine beliebige Spielbank oder an die GGL wenden. Der Antrag kann vor Ort persönlich, schriftlich per Post oder in einigen Fällen auch online gestellt werden, wobei Sie einen gültigen Pass oder Reisepass zur Identifikation benötigen.

Die OASIS-Sperre wird üblicherweise für ein Jahr oder länger eingerichtet und kann auf Wunsch auch zeitlich unbegrenzt sein. Alle lizenzierten Glücksspielanbieter sind verpflichtet, vor der Anmeldung von Nutzern das OASIS-System zu überprüfen und blockierten Spielern den Zugang zu verweigern. Diese zentrale Lösung bietet den Vorteil, dass Sie nicht jeden Anbieter einzeln kontaktieren müssen und auch bei neu entstehenden Casinos automatisch geschützt sind. Nach Ende der Sperrdauer müssen Sie eigenständig einen Antrag auf Entsperrung stellen – die Sperre endet nicht automatisch, was einen zusätzlichen Schutz vor vorschnellen Handlungen bietet.

Zusätzliche Sperrmöglichkeiten über Spielerschutzorganisationen

Neben den unmittelbaren Zugängen gibt es spezialisierte Organisationen, die Ihnen Unterstützung bieten, wenn Sie online casinos möchten, und dabei vollständige Hilfe bieten. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betreut etwa das Beratungstelefon zur Glücksspielsucht und kann Sie bei der Einrichtung von Spielsperren beraten. Auch Organisationen wie «Anonyme Spieler» oder regionale Suchtberatungsstellen helfen Ihnen nicht nur bei der Beantragung von Selbstausschlussmaßnahmen, sondern bieten auch therapeutische Begleitung an. Diese Stellen können Ihnen helfen, Anträge korrekt zu formulieren und sicherzustellen, dass alle wichtigen Betreiber erfasst werden.

Einige internationale Dienste wie GamStop (UK) oder CRUKS (Niederlande) stellen bereit länderübergreifende Sperrsysteme an, die besonders hilfreich sind, wenn Sie auch bei internationalen Casinos spielen. Spielerschutzorganisationen können außerdem Software-Lösungen empfehlen, die Glücksspiel-Websites auf Ihren Geräten blockieren und so eine weitere technische Barriere schaffen. Der Nutzen dieser Einrichtungen liegt in ihrer Fachkompetenz und der ganzheitlichen Betreuung, die über bloße Blockierungen hinausgeht und Ihnen hilft, die zugrundeliegenden Probleme anzugehen und langfristige Strategien zur Spielvermeidung zu entwickeln.

Verschiedene Arten und Zeitspannen des Selbstausschlusses

digitale Casinos stellen bereit unterschiedliche Sperroptionen, die sich in ihrer Länge und Stärke unterscheiden. Die zeitweilige Sperre gestattet eine Auszeit von 24 Stunden bis zu mehreren Monaten, während die dauerhafte Sperre eine dauerhafte Kontosperrung bedeutet. Spieler sollten bei der Entscheidung berücksichtigen, dass online casinos verschiedene Folgen auf die nachträgliche Wiederaktivierung des Kontos hat. Manche Anbieter erlauben nach Ablauf einer temporären Sperre die automatische Wiederaktivierung, während andere eine manuelle Anfrage erfordern. Die Bestimmung der passenden Ausschlussdauer richtet sich nach der individuellen Situation und dem Schweregrad der Problematik.

Kurzzeitige Sperren von 24 Stunden bis sieben Tagen eignen sich für Spieler, die eine kurze Pause benötigen oder ihre Emotionen unter Kontrolle halten wollen. Diese Option wird häufig bei Verlusten oder in stressigen Lebenssituationen ausgewählt, um impulsive Entscheidungen zu vermeiden. Mittelfristige Sperren von einem bis sechs Monaten bieten ausreichend Zeit, um professionelle Hilfe zu erhalten und andere Verhaltensweisen zu entwickeln. Wer erkennt, dass online casinos für eine längere Erholungsphase notwendig ist, fällt damit eine verantwortungsbewusste Wahl. In diesem Zeitraum können Betroffene an therapeutischen Programmen teilnehmen und alternative Freizeitaktivitäten entwickeln.

Der dauerhafte Selbstausschluss stellt die strengste Form dar und sollte bei schwerwiegenden Glücksspielproblemen gewählt werden. Diese nicht rückgängig zu machende Entscheidung bedeutet, dass das Konto dauerhaft geschlossen wird und eine Reaktivierung grundsätzlich nicht möglich ist. Viele Spieler erleben diese Endgültigkeit als befreiend, da sie die konstante Versuchung eliminiert und einen klaren Schlussstrich zieht. Zusätzlich existiert die Möglichkeit des übergreifenden Ausschlusses über die OASIS-Datenbank, der für alle deutschen Online-Casinos gilt. Diese zentrale Lösung verhindert effektiv, dass Betroffene einfach zu einem anderen Anbieter wechseln und dort weitermachen können.

Neben den klassischen Zeiträumen bieten moderne Online-Casinos auch flexible Selbstlimitierungsoptionen an, die als Vorstufe zum vollständigen Ausschluss dienen können. Einzahlungslimits, Verlustgrenzen und Sitzungszeitbeschränkungen helfen dabei, das Spielverhalten schrittweise zu kontrollieren. Diese Maßnahmen eignen sich besonders für Spieler, die erste Warnsignale bemerken, aber noch nicht bereit für einen kompletten Ausschluss sind. Wer lernen möchte, wie man online casinos in Kombination mit anderen Schutzmaßnahmen einsetzt, sollte sich zunächst mit diesen sanfteren Optionen vertraut machen. Die Kombination verschiedener Instrumente ermöglicht einen individuell angepassten Schutz, der sich an die persönlichen Bedürfnisse anpassen lässt und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, bei Bedarf strengere Maßnahmen zu ergreifen.

Verbreitete Fehler beim Selbstausschluss und wie man diese vermeiden kann

Zahlreiche Spieler begehen beim Beantragen einer Sperre unnötige Fehler, die die Effektivität der Maßnahme erheblich einschränken. Ein verbreitetes Problem liegt darin, dass Betroffene sich nur bei einem einzigen Casino sperren lassen, während sie Zugriff zu dutzenden weiteren Plattformen behalten. Wer den Ablauf online casinos möchte, muss verstehen, dass eine isolierte Sperrung keine vollständige Lösung darstellt. Darüber hinaus unterschätzen viele die psychologische Belastung während der Sperrzeit und bereiten sich nicht ausreichend auf kritische Phasen vor, in denen der Drang zu spielen intensiv ausfallen kann.

Ein weiterer kritischer Fehler liegt in der mangelnden Dokumentation und Nachverfolgung der beantragten Sperren. Spieler verlieren den Überblick darüber, bei welchen Anbietern sie gesperrt sind und wann die Fristen ablaufen. Die fehlende Einbindung von Vertrauenspersonen oder professioneller Hilfe verschärft die Situation zusätzlich. Ohne externe Unterstützung fällt es schwerer, konsequent zu bleiben und Rückfälle zu vermeiden. Diese Versäumnisse führen dazu, dass gut gemeinte Schutzmaßnahmen ihre beabsichtigte Wirkung verfehlen und Betroffene weiterhin gefährdet bleiben.

Unvollständige Sperrung über mehrere Plattformen

Der gravierendste Fehler beim Selbstschutz ist die Beschränkung auf nur einige Online-Casinos, während zahlreiche andere Anbieter weiterhin erreichbar bleiben. Viele Spieler sperren sich nur bei den Plattformen, die sie am häufigsten nutzen, ohne zu bedenken, dass sie mühelos zu alternativen Anbietern wechseln können. Wenn Sie online casinos wollen, müssen Sie systematisch vorgehen und alle verfügbaren Sperrmechanismen einschalten. Die zentrale OASIS-Sperre in Deutschland deckt zwar regulierte Anbieter ab, berücksichtigt aber internationale Casinos ohne deutsche Genehmigung nicht ein, was eine erhebliche Lücke im Sicherheitskonzept darstellt.

Um diese Schwachstelle zu beheben, sollten Sie zusätzlich zur OASIS-Sperre individuelle Selbstsperren bei allen Casinos beantragen, bei denen Sie jemals gespielt haben. Erstellen Sie eine vollständige Liste Ihrer genutzten Plattformen und arbeiten Sie diese systematisch ab. Erwägen Sie außerdem, Zahlungsdienstleister zu kontaktieren und Transaktionen zu Glücksspielanbietern zu blockieren. Technische Hilfsmittel wie Website-Blocker können eine zusätzliche Barriere schaffen. Nur durch diese umfassende Herangehensweise, die online casinos einschließt, erreichen Sie einen wirklich wirksamen Schutz, der Schlupflöcher minimiert und Ihnen hilft, Ihre Spielabstinenz konsequent durchzuhalten.

Zu kurze Sperrzeiträume auswählen

Viele Betroffene unterschätzen die Dauer, die erforderlich ist, um ihr Spielgewohnheiten dauerhaft zu verändern, und entscheiden sich für deshalb zu kurze Sperrzeiträume. Eine Sperrfrist von lediglich ein bis drei Monaten mag zunächst als genügend wirken, ist aber häufig nicht ausreichend, um die tieferliegenden Ursachen zu bearbeiten und andere Verhaltensweisen zu etablieren. Psychologen empfehlen einem Zeitraum von mindestens sechs bis zwölf Monaten, damit Betroffene ausreichend Zeit haben, therapeutische Unterstützung zu nutzen und sichere Bewältigungsmechanismen zu aufbauen. Wer online casinos möchte, sollte sich für ausgedehntere Sperrzeiträume entscheiden, selbst wenn dies anfangs übertrieben erscheint, da die Rückfallgefahr nach kurzzeitigen Sperrmaßnahmen erheblich höher ist.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass kurze Sperren eine falsche Sicherheit vermitteln und die Ernsthaftigkeit der Situation verschleiern. Spieler denken oft, sie könnten nach wenigen Wochen „kontrolliert» weiterspielen, was in den meisten Fällen zu erneutem problematischem Verhalten führt. Experten raten daher, bei der ersten Sperrung bewusst einen längeren Zeitraum zu wählen und diesen bei Bedarf zu verlängern, anstatt mit kurzen Intervallen zu beginnen. Die Möglichkeit, online casinos durch realistische Zeitplanung zu optimieren, sollte genutzt werden, um sich selbst die bestmöglichen Erfolgschancen zu geben. Bedenken Sie, dass eine Verlängerung meist problemlos möglich ist, während eine vorzeitige Aufhebung bei seriösen Anbietern bewusst erschwert wird, um Ihren Schutz zu gewährleisten.

Gesetzliche Rahmenbedingungen und Ihre Rechte beim Selbstausschluss

In Deutschland bestimmt der Glücksspielstaatsvertrag 2021 die gesetzlichen Grundlagen für Online-Casinos und legt fest klare Vorgaben für Spielerschutzmaßnahmen. Lizenzierte Anbieter sind rechtlich dazu verpflichtet, ihren Kunden Möglichkeiten zur Selbstsperre anzubieten und diese Sperren konsequent umzusetzen. Die Gemeinsame Glücksspielaufsicht der Länder (GGL) kontrolliert die Einhaltung dieser Vorschriften und kann bei Zuwiderhandlungen erhebliche Strafen verhängen. Spieler haben das Recht, wenn sie online casinos möchten, auf eine schnelle und einfache Umsetzung ihrer Sperrwünsche. Diese gesetzliche Schutzvorschrift schützt Betroffene vor zusätzlichen Geldverlusten und bietet einen neuen Start ohne Spielteilnahme.

Die OASIS-Sperrdatei bildet seit 2021 das zentrale System für bundesweite Spielersperren in Deutschland und vernetzt alle lizenzierten Online-Glücksspielanbieter miteinander. Wenn Sie sich über OASIS sperren lassen, greift diese Maßnahme automatisch bei allen teilnehmenden Plattformen, sodass eine umfassende Schutzwirkung entsteht. Der Datenschutz wird dabei streng gewahrt, und nur die notwendigen Informationen zur Identifikation werden gespeichert. Betroffene können die Sperrung jederzeit beantragen, wobei es wichtig ist zu verstehen, dass online casinos eine verbindliche Entscheidung darstellt, die nicht kurzfristig rückgängig gemacht werden kann. Die Mindestdauer beträgt drei Monate, und eine vorzeitige Aufhebung ist gesetzlich ausgeschlossen, um impulsive Entscheidungen zu verhindern.

Als Konsument haben Sie erweiterte Schutzrechte, die über die bloße Sperrmöglichkeit hinausgehen und weitere Schutzbestimmungen umfassen. Casino-Betreiber dürfen nach einer Kontosperrung keine Werbung mehr an Sie versenden und müssen alle Kundendaten nach Datenschutzrecht behandeln. Bei Verletzungen von eine bestehende Sperre können Sie rechtliche Schritte einleiten und gegebenenfalls Schadensersatzansprüche geltend machen. Die Tatsache, dass online casinos als Instrument des Verbraucherschutzes gesetzlich verankert ist, gibt Betroffenen eine vorteilhafte Stellung gegenüber den Betreibern. Zusätzlich können Sie sich bei Problemen oder Unklarheiten an die Aufsichtsbehörden wenden, die als unabhängige Stelle zwischen Nutzern und Anbietern vermitteln und für die Durchsetzung Ihrer Rechte sorgen.

Oft gestellte Fragen

Kann ich den Selbstausschluss früher beenden?

Eine vorzeitige Aufhebung des Selbstausschlusses ist grundsätzlich nicht möglich und widerspricht dem Schutzzweck dieser Maßnahme. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestdauer von drei Monaten muss vollständig eingehalten werden. Selbst wenn Sie sich während dieser Zeit sicher fühlen, dass Ihr Spielverhalten unter Kontrolle ist, können Sie den Ausschluss nicht verkürzen. Diese strikte Regelung dient Ihrem eigenen Schutz, da impulsive Entscheidungen in Krisenmomenten verhindert werden sollen. Wer online casinos möchte, sollte sich der Verbindlichkeit dieser Entscheidung bewusst sein. Nach Ablauf der festgelegten Frist können Sie einen Antrag auf Wiederzulassung stellen, wobei viele seriöse Anbieter ein persönliches Gespräch oder eine Bedenkzeit von mehreren Tagen verlangen, bevor der Zugang tatsächlich wiederhergestellt wird.

Bezieht sich der Selbstausschluss auch auf ausländische Online Casinos?

Der Ausschluss mittels die OASIS-Sperrdatei gilt ausschließlich auf von Deutschland lizensierte Online-Casinos und Spielhallen. Internationale Anbieter ohne deutsche Lizenz sind nicht mit diese Sperrdatei angebunden und können nicht technisch auf die Information zugreifen. Das bedeutet, dass Sie theoretisch weiterhin bei internationalen Plattformen spielen könnten, was jedoch rechtlich bedenklich ist, da das Spielen bei unlizenzierte Anbietern in Deutschland illegal sein kann. Wenn Sie online casinos und einen umfassenden Schutz erreichen möchten, sollten Sie individuelle zusätzliche Selbstsperren bei internationalen Plattformen beantragen. Zahlreiche seriöse internationale Casinos bieten ihre eigenen Selbstausschlussprogramme an. Technische Hilfsmittel wie Webseitenblockierungen können zusätzlichen Schutz bieten, um den Zugang zu nicht regulierten Glücksspielseiten zu verhindern und Ihre Entscheidung konsequent umzusetzen.

Was geschieht mit meinem Guthaben nach dem Selbstausschluss?

Ihr bestehendes Guthaben bleibt nach dem Selbstausschluss geschützt und geht nicht verloren. Seriöse Online Casinos sind verpflichtet, Ihnen das vollständige Guthaben auszuzahlen, sobald der Selbstausschluss aktiviert wird. In der Regel wird die Auszahlung automatisch auf Ihr hinterlegtes Bankkonto oder die ursprüngliche Zahlungsmethode veranlasst. Laufende Boni oder Freispiele verfallen jedoch meist mit der Sperrung, da diese an aktive Spielteilnahme gebunden sind. Wenn Sie online casinos und dabei offene Auszahlungen haben, werden diese in der Regel priorisiert bearbeitet. Dokumentieren Sie Ihr Guthaben vor der Beantragung durch Screenshots, um im Streitfall Nachweise zu haben. Bei Problemen mit der Guthabenauszahlung können Sie sich an die Glücksspielaufsicht oder Verbraucherschutzorganisationen wenden, die Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche helfen.

Wie lange dauert die Einrichtung des Selbstausschlusses?

Die Aktivierungszeit variiert je nach gewählter Methode und Anbieter. Bei der OASIS-Sperre über die offizielle Website erfolgt die Registrierung in der Sperrdatei in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach erfolgreicher Identitätsprüfung. Die einzelnen Online Casinos müssen diese Daten täglich abrufen und aktualisieren, sodass die vollständige Sperrung über alle Plattformen innerhalb von 48 Stunden wirksam sein sollte. Individuelle Selbstsperren direkt beim Casino-Anbieter werden oft schneller umgesetzt, manchmal sogar innerhalb weniger Stunden. Wer online casinos plant, sollte jedoch nicht davon ausgehen, dass die Sperre sofort greift, und in der Zwischenzeit besondere Vorsicht walten lassen. Bei dringendem Handlungsbedarf empfiehlt es sich, parallel zum offiziellen Antrag auch direkt die Kundenservices der genutzten Plattformen zu kontaktieren und um sofortige temporäre Sperrung zu bitten, bis die OASIS-Registrierung vollständig wirksam ist.

Erfahren Dritte von meinem Selbstausschluss?

Der Selbstausschluss unterliegt strengen Datenschutzbestimmungen, und Ihre Daten werden vertraulich behandelt. Die OASIS-Sperrdatei ist nicht öffentlich zugänglich, und nur lizenzierte Glücksspielanbieter können zur Überprüfung darauf zugreifen. Ihre Familie, Freunde, Arbeitgeber oder andere Dritte werden nicht automatisch informiert. Die Information bleibt zwischen Ihnen, der Aufsichtsbehörde und den betroffenen Casino-Betreibern. Wenn Sie online casinos und gleichzeitig Beratungsangebote in Anspruch nehmen, gilt auch hier die professionelle Schweigepflicht. Sie können jedoch freiwillig Vertrauenspersonen einbeziehen, was oft therapeutisch sinnvoll ist und zusätzliche soziale Unterstützung bietet. Beachten Sie, dass bei gemeinsamen Bankkonten Kontobewegungen sichtbar sein können, was indirekt Rückschlüsse ermöglichen könnte. Die rechtlichen Rahmenbedingungen schützen Ihre Privatsphäre umfassend, sodass Sie ohne Angst vor Stigmatisierung die notwendigen Schritte zum Spielerschutz ergreifen können.

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